Wettbewerb // Wuppertal 2026
Im Rahmen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) „Perspektiven Zentrum Vohwinkel", das der Rat der Stadt Wuppertal im Dezember 2024 beschlossen hat, wird die freiraumplanerische Neugestaltung zentraler Stadtplätze im Vohwinkeler Zentrum ausgelobt. Ziel des Wettbewerbs ist ein schlüssiges Gesamtkonzept, das die öffentlichen Räume klimaresilient, funktional leistungsfähig und gestalterisch qualitätsvoll weiterentwickelt.
Das Wettbewerbsgebiet umfasst den Stationsgarten und den Lienhardplatz als Realisierungsteile sowie die Bahnstraße als verbindenden Stadtraum im Ideenteil. Beide Platzbereiche liegen im unmittelbaren Umfeld der Kaiserstraße, die als zentrale Geschäfts- und Hauptverkehrsstraße mit der darüber verlaufenden Schwebebahn das Ortsbild Vohwinkels wesentlich prägt. Die Teilräume sind sowohl in ihrer jeweiligen Eigenständigkeit als auch in ihrem räumlichen Zusammenhang als zusammenhängende stadträumliche Struktur zu entwickeln.
Den beiden Stadträumen kommen unterschiedliche, sich ergänzende Funktionen zu: Sie dienen als Aufenthalts-, Versorgungs- und Verbindungsräume, als Markt- und Veranstaltungsorte sowie als innerstädtische Grün- und Erholungsflächen. In ihrer heutigen Ausprägung können sie diesen vielfältigen Anforderungen jedoch nur eingeschränkt gerecht werden. Es bestehen Defizite hinsichtlich Aufenthaltsqualität, gestalterischer Kohärenz, funktionaler Organisation und klimatischer Wirksamkeit. Mit Blick auf die Bundesgartenschau 2031 gewinnt die Qualifizierung dieser zentralen öffentlichen Räume zusätzlich an Bedeutung.
FALTIN+SATTLER betreut den Wettbewerb für Landschaftsarchitekt*innen inkl. Bewerbungsverfahren sowie die Öffentlichkeitsbeteiligung in Form einer online-Beteiligung und Dialogveranstaltungen.
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