Universität Kassel — Neubau Physik / Nanostrukturwissenschaften

Wettbewerb (RPW) // Kassel 2021

Leistungen

  • Vorbereitung, Organisation und Gesamtkoordination des Wettbewerbs
  • Formale und technische Vorprüfung
  • Begleitung der Vergabeverfahren nach VgV
  • Dokumentation

Die Universität Kassel plant im Rahmen des Hochschulbauinvestitionsprogramms HEUREKA des Landes Hessen den Neubau eines Institutsgebäudes für Physik und Nanostrukturwissenschaften für den Fachbereich Mathematik und Naturwissenschaften. Der Fachbereich setzt sich zusammen aus den Instituten Physik, Chemie, Biologie sowie Mathematik und beinhaltet das interdisziplinäre Institut für Nanostrukturwissenschaften. Neben den Studiengängen Biologie, Chemie, Physik, Nanostrukturwissenschaften, Mathematik und Sachunterricht sind fachbereichsübergreifende wissenschaftliche Einrichtungen wie das Center for Interdisciplinary Nanostructure Science and Technology (CINSaT) vorhanden. Im Rahmen des CINSaT arbeiten die jeweiligen Institute in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit mit dem Institut für Nanostrukturtechnologie sowie den Fachbereichen Elektrotechnik, Bauingenieurwesen, Maschinenbau und Philosophie zusammen. Da die Nanostrukturwissenschaften einen zentralen Schwerpunkt in Lehre und Forschung bilden, beinhaltet das Neubauvorhaben für den Fachbereich Mathematik und Naturwissenschaften künftig ein Zentrum für Nanostrukturtechnologie und Analytik.

Aufgabe des Wettbewerbs ist die Planung der Neubau Physik und Nanostrukturwissenschaften als erster Bauabschnitt (Realisierungsteil) der geplanten vollständigen Umsetzung des Fachbereichs Mathematik und Naturwissenschaften am Standort „Holländischer Platz“ der Universität Kassel. Er ist geprägt von einem komplexen Geflecht baulicher, technischer und funktionaler Beziehungen unterschiedlicher Nutzungsbereiche, mit artspezifischen Arbeitsweisen und spezifischen baulichen und technischen Anforderungen. Hierfür soll eine funktional-räumlich, technisch, wirtschaftlich und architektonisch überzeugende Planung entwickelt werden. Die Planungsaufgabe unterliegt dabei den Rahmenbedingungen des vorliegenden  städtebaulichen Masterplans und soll, neben der konkreten Objektplanung für die Physik und Nanostrukturwissenschaften, auch als Ideenteil eine städtebauliche Entwicklungsperspektive für die nachfolgenden Bauabschnitte (Institute der Chemie, Biologie und Mathematik) eröffnen. Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden voraussichtlich Mitte 2022 vorliegen.

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