Überdachung des zentralen Omnibusbahnhofes | Offenburg

Interdisziplinärer Wettbewerb // Offenburg 2026

Mit der Neugestaltung des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) entsteht im Zuge der städtebaulichen Entwicklung des Bahnhofsquartiers ein zentraler Baustein für die künftige Mobilität und Aufenthaltsqualität der Stadt Offenburg. Der ZOB übernimmt als bedeutender Verkehrsknotenpunkt eine Schlüsselrolle im öffentlichen Nahverkehr und prägt zugleich das Erscheinungsbild des Quartiers. Die planerischen Grundlagen wurden bereits durch einen von FALTIN+SATTLER betreuten städtebaulich-freiraumplanerisch-verkehrsfunktionalen Wettbewerb aus den Jahren 2021/22 und die anschließende Rahmenplanung geschaffen. 

Der neue ZOB umfasst künftig 16 Bussteige auf einer Gesamtfläche von rund 6.000 m². Über einen interdisziplinären Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 soll nun ein qualitätsvolles architektonisches und landschaftsarchitektonisches Konzept für die Überdachung des ZOB inklusive eines Funktionsgebäudes und entwurfsabhängig gestalteter Freiräume entwickelt werden. Grundlage hierfür bildet eine Verkehrsanlagenplanung, die die funktionalen und verkehrstechnischen Rahmenbedingungen definiert. 

Gesucht wird eine prägnante, identitätsstiftende Lösung, die Funktionalität, Nachhaltigkeit und gestalterische Qualität miteinander verbindet – als „Visitenkarte“ der Stadt, auch im Hinblick auf die Landesgartenschau 2032.

Der Wettbewerb wird als nicht offener, einphasiger interdisziplinärer Wettbewerb mit maximal 20 Teilnehmenden durchgeführt. Teilnahmeberechtigt sind interdisziplinäre Teams aus Architektur, Landschaftsarchitektur und Tragwerksplanung. 

FALTIN+SATTLER betreut den interdisziplinären Realisierungswettbewerb inklusive des vorgeschalteten Teilnahmewettbewerbs und des nachgelagerten Verhandlungsverfahrens.

 

 

>>