SUB13 Parkview Cologne

Gutachterverfahren in 2 Bearbeitungsphasen für Architekten // Köln 2017

Leistungen der FSW Düsseldorf

  • Vorbereitung, Organisation und Gesamtkoordination des Gutachterverfahrens
  • Formale und technische Vorprüfung

Auf einer Grundfläche von rund 3.971 qm an der Ecksituation Subbelrather Straße und Innere Kanalstraße – in unmittelbarer Nähe zum Fernsehturm „Colonius“ – sollen auf rund 32.000 qm BGF Apartments und die erforderlichen Nebenflächen entstehen. Das heutige Bürogebäude wird damit nicht nur durch einen neuen Gebäudekörper, sondern auch durch eine neue, lebendige Nutzung ersetzt. Das geplante Ensemble ist ganz auf die Bedürfnisse junger Menschen zugeschnitten. Die Bewohner sollen eine besondere Atmosphäre genießen, die Aspekte des Trends „Urban Living“ mit Nachhaltigkeit und innovativen digitalen Dienstleistungen verbindet. Ein Teil der Flächen wird für den geförderten studentischen Wohnungsbau zu Verfügung stehen.

Die Schwierigkeit der Aufgabe lag zunächst in der Klärung der städtebaulichen Disposition. Entlang der Inneren Kanalstraße hat sich in der städtebaulichen Entwicklung insbesondere auf der östlichen Straßenseite bis heute eine Abfolge höherer Häuser unterschiedlicher Dimension etabliert. Gleichwohl entwickelte sich der Siedlungsrand westlich hiervon, bis auf wenige Ausnahmen, in einer typischen städtischen Dimension mit nahezu einheitlicher Traufe.

In diesem Kontext stellten sich einige städtebaulichen Kernfragen: Wie reagiert das Gebäude auf die Heterogenität der angrenzenden Stadträume: die Blockrandbebauung von Neu-Ehrenfeld entlang der Subbelrather Straße, den Fernmeldeturm, die Solitärbauten im Umfeld sowie den Inneren Grüngürtel? Welche Höhenentwicklung ist vor dem Hintergrund der Nachbarschaften städtebaulich angemessen und verträglich? Zur Klärung dieser Fragen hatte sich der Bauherr gemeinsam mit der Stadt Köln dazu entschlossen, ein konkurrierendes Gutachterverfahren mit zwei Bearbeitungsphasen durchzuführen, das mit der in den Bearbeitungsphasen angepassten Maßstäblichkeit auf die speziellen Erfordernisse der Aufgabe reagiert. Die Jury hat in ihrer letzten Sitzung den Entwurf des Büros Delugan Meissl / Wien (AT) auf den ersten Rang gesetzt.

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© Delugan Meissl