Projekt Brühl – Leipzig

Presseinformation

Grüntuch – Ernst aus Berlin gewinnt Architektenwettbewerb

Nach einer arbeitsreichen Preisgerichtssitzung freuten sich der Jury-Vorsitzende, Prof. Carl Fingerhuth (Zürich / CH), Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung und Dr. Herbert Appelt (mfi AG) über den erfolgreichen Abschluss des zweiphasigen Architektenwettbewerbs für das Projekt am Brühl. Von den insgesamt 31 Teilnehmern (8 kamen in die Endausscheidung) ging schließlich das Architekturbüro Grüntuch – Ernst (Berlin) einstimmig als Sieger hervor und darf sich über ein Preisgeld von über 50.000 Euro freuen. Nun hofft der Entwickler und spätere Betreiber, die Essener Management für Immobilien AG (mfi) auf schnelle baurechtliche Prozesse, so dass der erste Spatenstich für das Einkaufszentrum noch 2008 erfolgen kann. Das Projekt wird über eine vermietbare Fläche von ca. 45.000 qm für Handel, Gastronomie, Gesundheit und konsumnahe Dienstleistungen verfügen. Hinzu kommen angemessene Wohnflächen in den Obergeschossen und ein großes Angebot an Parkplätzen. Der Entwurf des Berliner Büros überzeugte die Jury durch eine sehr feingliedrige Raumstruktur, die im Inneren einen wohl proportionierten Stadtraum schafft, der mit der gleichen, dem Stadtraum angemessenen Sprache des Äußeren fortgeführt wird. Um höchsten städtebaulichen und architektonischen Anforderungen am nordwestlichen Eingangstor zur City gerecht zu werden, hatten sich schon im Frühjahr die Stadt Leipzig und die mfi AG auf die Durchführung eines Architektenwettbewerbs, der dann im Juli begann, verständigt. Eine der wichtigsten Aufgaben war dabei die besondere Geschichte des Standortes (mit der denkmalgeschützten Bausubstanz des ehemaligen Kaufhauses „Blechbüchse“) angemessen zu berücksichtigen. Individualität, Sensibilität und Qualität wurden besonders gefordert und von den Teilnehmern der zweiten Phase eindrucksvoll umgesetzt.