KAP — Konrad-Adenauer-Platz

Nicht offener städtebaulich-freiraumplanerischer Ideen- und Realisierungswettbewerb (RPW 2013) // Düsseldorf 2017

Leistungen der FSW Düsseldorf

  • Vorbereitung, Organisation und Gesamtkoordination des Verfahrens
  • Formale und technische Vorprüfung
  • Dokumentation

Der Hauptbahnhof Düsseldorf ist einer der bedeutendsten deutschen Knotenpunkte für das Streckennetz der Deutschen Bahn sowie für den schienengebundenen ÖPNV der Metropolregion Rheinland. Der Hauptbahnhofvorplatz und zur Innenstadt Düsseldorfs orientierte Konrad-Adenauer-Platz zeigt heute keine zeitgemäßen repräsentativen und optimierungswürdige funktionale Qualitäten.

Zur Neugestaltung des Konrad-Adenauer-Platzes als zentrales Hauptbahnhof-Entree (ca. 27.500 qm Gesamtfläche) und zur Rückkehr zu einer echten Visitenkarte Düsseldorfs lobt die Landeshauptstadt in Kooperation mit der DB Station & Service AG einen Ideen- und Realisierungswettbewerb aus. Die städtebaulichen Ideenbestandteile  beziehen sich u.a. auf die Neuorientierung des Empfangsgebäudes samt Ergänzung und prägnanter Teilräume der direkten Nachbarschaft, um hier ein aussagekräftiges und zukunftsfähiges Gesamtkonzept in Form eines „Masterplanes“ vorbereiten zu können.

Das Düsseldorfer Hauptbahnhofs-Empfangsgebäude stammt aus den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts und steht unter Denkmalschutz. Es könnte zukünftig nach dem Leitbild des „Bahnhofs der Zukunft“ für einen höchstmöglichen Nutzerkomfort ertüchtigt werden. Teil der Neupositionierung rund um den Düsseldorfer Hauptbahnhof ist auch eine mögliche städtebauliche Erweiterung und Ergänzung im Bereich des ehemaligen „Saalbaus“ im Übergang zum benachbarten, nördlichen Kinokomplex. Vor dem Hintergrund der gegebenen grundsätzlichen Standorteignung für ein Hochhaus mit ca. 28.000 qm BGF, soll hier die städtebauliche Integration und Positionierung im Ideenteil zum Wettbewerb untersucht werden. Auch andere, tragfähige städtebauliche Lösungen sind alternativ zu einem Hochhaus bei gewünschter Beibehaltung der BGF Zielzahl als zusätzliches Neubauvolumen denkbar. Mit dem „Immermannhof“ ist ein weiteres Projekt in der Nachbarschaft langfristig in ein neues städtebauliches Gesamtgefüge zu integrieren und im Ideenteil zum Wettbewerb zu bearbeiten. Die zentrale Innenstadt-Achse der Immermannstraße könnte somit ebenfalls markant aufgewertet werden, wenn eine Kompensation bisher vorhandener BGF ermöglicht wird. Zudem muss der heutige Fernbusbahnhof im Ideenteil auf eine Optimierung hin untersucht werden, neue repräsentative und funktionale Qualitäten (z.B. Oberflächengestaltung / Witterungsschutz / Illumination) sollten hier Gegenstand der Aufgabenbearbeitung sein.

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