Hochschule Osnabrück – Erweiterung Sedanstraße

Wettbewerb für Architekten // Osnabrück 2016 - 2017

Leistungen der FSW Düsseldorf

  • Vorbereitung, Organisation und Gesamtkoordination des Verfahrens
  • Formale und technische Vorprüfung
  • Dokumentation

Der Abzug der britischen Truppen zur Jahreswende 2008/2009 eröffnete den beiden Osnabrücker Hochschulen die große Chance, die bestehenden erheblichen Unterbringungsdefizite auf dem Gelände der ehemaligen Woolwich - Barracks, welches unmittelbar an den bestehenden Campus angrenzt, abzubauen. Um die Voraussetzungen zur Verbesserung der räumlichen Situation der Hochschulen am Standort Westerberg zu schaffen, wurde das Gelände der ehemaligen Woolwich – Barracks vom Land Niedersachsen für die räumliche Erweiterung der Hochschule und der Universität erworben. Die Stiftung FH Osnabrück hat im Rahmen des Hochschulpakts 2020 ihre Lehrkapazität seit 2007/08 erheblich erhöht. Am Standort Westerberg hat die Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI) zum WS 2011/12 351 zusätzliche Studienplätze in ihren Bachelorprogrammen angeboten.

Um den räumlichen Bedarf an Laborflächen decken zu können, plant die Hochschule daher den Neubau (Ersatzbauten) eines AGRO-Technikums (693 qm NFa), einer Multifunktionshalle (840 qm NFa) und eines Laborgebäudes (490 qm NFa). Diese Neubauten sollen den Raumbedarf für die Labore Fördertechnik und Materialfluss, Landtechnik und mobile Arbeitsmaschinen, das Labor für Karosserieentwicklung und Leichtbau (alles im Studienbereich Maschinenbau), sowie die Lehrmodule Sensorsysteme, bildgebende Sensortechnik, Optoelektronik, Quality Imaging Assurance ecken. Zudem werden hier Flächen für Projektarbeiten in den verschiedenen Modulen und Flächen für das studentische Field Robot Team umgesetzt werden. Den Wettbewerb konnte das Büro Atelier30 Architekten (Kassel) für sich entscheiden.

Hochschule Osnabrück – Erweiterung Sedanstraße
1. Preis: Atelier30 Architekten Kassel