Grugabad 2020+ Essen

Kooperatives Beteiligungsverfahren // Essen – 2017 / 2018

Leistungen der FSW Düsseldorf

  • Vorbereitung, Organisation und Gesamtkoordination des Verfahrens
  • Dokumentation

Für viele Essenerinnen und Essener gehört das Grugabad Essen immer noch zu einer der bekanntesten Freizeiteinrichtungen in der Stadt. Das im Sommer 1964 eröffnete Schwimmbad zählte in den Anfängen rund 350.000 Besucher pro Jahr. Damit entwickelte sich das größte Freibad der Stadt zu einer nicht mehr wegzudenkenden Einrichtung rund um die Schwimmkultur im „Revier“. Heute schaut man jedoch auf ein Schwimmbad, das in die Jahre gekommen ist und nicht einmal mehr die Hälfte der anfänglichen Besucherzahlen erreicht. Zurückzuführen ist dies auch auf ein verändertes Freizeitverhalten der Menschen in unserer Stadt. Angesichts der sinkenden Besucherzahlen und einem geschätzten Sanierungsbedarf von rund 15 Millionen Euro stellt sich die Frage: wie soll es weitergehen mit dem Grugabad? Welche Wege müssen beschreiten werden, damit neben den nötigen Investitionen auch die gesellschaftlichen Veränderungen berücksichtigt werden? Um diesen Fragen Rechnung zu tragen, wurden Fachleute und Interessierte rund um das Grugabad einbezogen. In verschiedenen Workshops und Foren wurden Fachleute aus Stadtplanung, Landschaftsarchitektur, Freizeit- und Tourismus sowie Sport- und Raumplanung an einen Tisch geholt. Darüber hinaus wurden auch die Essener Bürgerinnen und Bürger durch ihre Meinung um Mithilfe gebeten. Im Ergebnis entstanden klare Handlungsempfehlungen für die Zukunft des Grugabads, die die Stadt Essen nun im weiteren Planungsprozess Stück für Stück integrieren und berücksichtigen wird.


Grugabad 2020+ Essen