Bahnstadt Heidelberg - Grüne Meile

Zweiphasiger Wettbewerb für Landschaftsarchitekten nach RPW 2013 (mit vorgeschaltetem offenen Bewerbungsverfahren) // Heidelberg 2013-2014

Leistungen der FSW Düsseldorf

  • Vorbereitung, Organisation und Gesamtkoordination des Gutachterverfahrens
  • Formale und technische Vorprüfung
  • Dokumentation

Die Stadt Heidelberg entwickelt im Rahmen der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahmen „Bahnstadt“ einen neuen Stadtteil für rund 5.000 Bewohner. Etwa 7.000 Arbeitsplätze werden hier entstehen. Zur Sicherung einer hochwertigen Erschließung durch den ÖPNV wird die Straßenbahn in eine zentrale Lage des Stadtteils - auf die sogenannte „Grüne Meile“ gelegt. Die „Grüne Meile“ ist ein prägendes Element der städtebaulichen Konzeption und wird als attraktiver Straßenraum mit breiten Gehwegen, einem mittig geführtem Rasengleis und einer beidseitig durchgehenden doppelten Baumreihe hohe Gestaltqualität besitzen. Im Bereich der Einmündung der Grünen Meile in den Langen Anger, der bis dahin durch Retentionsbecken mit permananter Wasserführung ein prägendes Gestaltungselement besitzt, treffen zwei Gestaltungsprinzipien und Gliederungsquerschnitte aufeinander. Über den Wettbewerb, der durch die DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG (Entwicklungstreuhänderin der Stadt Heidelberg) ausgelobt wurde, sollte die Gestaltung der öffentlichen Räume zwischen der Kumamotostraße und der alten Trasse der Eppelheimer Straße (als Realisierungsteil) geklärt werden. Darüber hinaus soll für den westlichen Teil der Bahnstadt (Ideenteil) die städtebauliche Perspektive weiterentwickelt werden.

Bahnstadt Heidelberg - Grüne Meile